NDVM 2019 AK u16 – Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft

Das hat man auch nicht alle Tage, da lohnt es sich etwas länger drüber zu schreiben. Unsere u16er haben sich – etwas überraschend – zur Deutschen Vereinsmeisterschaft 2019 qualifiziert. Der Reihe nach:

April/Mai 2019: Magnus und Gustaf fallen zur BJMM u16 aufgrund anderer Termine (Kadertraining) aus. Die Mannschaft wird – wie eigentlich unsere u16er jedes Jahr – bei der BJMM lediglich dritter hinter Empor und Mattnetz und verpasst die direkte Qualifikation zur NDVM.

Juli 2019: Auf der Sitzung der Norddeutschen Schachjugend erhalten wir einen Freiplatz zur NDVM u16.

06. September: Anreisetag zur NDVM. Wir sind in voller Stärke und hochmotiviert dabei: Gustaf, Magnus, Adrian, Linus und Gino werdet begleitet von Fabi und Micha.

07. September: Die NDVM beginnt mit einem Paukenschlag. Gesetzt an 9 spielen wir in der ersten Runde gegen den Erstgesetzten Hamburger SK, das Bayern München der Deutschen Schachjugend, – und gewinnen deutlich mit 3:1. Eine große Überraschung für alle Beteiligten und ein großartiger Erfolg für die Mannschaft. An jedem Brett waren wir vermeintlich ca. 100 bis 400 DWZ „schwächer“. Leider verlieren wir dafür Runde 2 gegen vermeintlich schwächere Rüdersdorfer knapp mit 1,5.

08. September: Runde 3 bringt mit Greifswald wieder einen schlagbaren Gegner (3:1), während es gegen die etwas besseren Kieler nur für ein Unentschieden reicht.

09. September: Runde 5 beschehrt uns mit Nordhorn eine theoretisch machbare Mannschaft, gegen den wir dann auch praktisch gewinnen. So sind wir nach 5 Runden irgendwie auf Platz 4 gelandet, was die Qualifikation bedeuten würde. Allerdings stehen noch zwei Runden an. In der vorentscheidenden Runde 6 haben wir uns wieder an Tisch 2 vorgearbeitet und spielen gegen den äußerst starken Lübecker SV. Doch was einmal geht, funktioniert kein zweites mal, wobei die Lübecker ja vom Hamburger Ausrutscher gewarnt waren. Sie lassen uns keine Chance und wir verlieren 1:3. Damit ging es runter auf Platz 5. Zur letzten Runde hieß das: Wir mussten gewinnen und gleichzeitig auch Reideburg gegen Delmenhorst – ohne die Schützenhilfe  der Sachsen-Anhaltiner ging es nicht, aber die wollten ja schließlich erster werden, sodass die eh motiviert waren.

10. September: Und wie schon im ganzen Turnier war uns auch in der letzten Runde das Glück hold: Gustafs einziger und wichtigster Punkt im Turnier an Brett 1 sicherte uns den 2,5-Sieg gegen die etwas besseren Niedersachsen aus Lehrte. Reideburg gewann ebenso gegen Delmenhorst und wir waren damit durch. Reideburg wurde Norddeutscher Meister, der HSK trotz seines Sieges in der letzten Runde gegen Lübeck nur Zweiter. Die Lübecker wurden punktgleich mit uns aufgrund der besseren Zweitwertung – verdient – Dritter und wir freuen uns über einen sehr starken vierten Platz und die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.
Die anderen Berliner Mannschaften, Empor und Mattnetz, an 4 bzw. 5 gesetzt, wurden 10. bzw. 14.

Turnierhomepage

Bericht der SHSJ Tag 1

Bericht der SHSJ Tag 2

Bericht der SJSH Tag 3 und 4

Fotos von Micha Ermitsch und von der Siegerehrung von den Schleswig-Holsteinern:

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Aus Karlshorst und Charlottenburg

Am 08. September fand zum zweiten Mal das Offene Karlshorster Turnier statt und wieder waren einige Borussen und Bau-Unioner dabei: Jerry, Swenja, Niels, Carsten, Ulli, Bagrat sowie Eva, Marfa und Katja spielten mit. Olaf war auch vor Ort, aber nur als Turnierleiter vom BSV delegiert.

Unter freiem Himmel wurde ein nettes, 7-rundiges Schnellschachturnier gespielt. Kein Startgeld, Kaffe und etwas Mittag gabs auch. Am Ende waren ein paar Borussen – wenn nicht beim Turniersieg – dann wenigstens bei den Ratingpreisen erfolgreich: Swenja und Katja holten Platz 1 und 3 der Damenwertung, Marfa den 3. Platz der Mädchenwertung, Jerry den 3. Platz bei den Jugendlichen u18 und Ulli wurde Dritter bei den Senioren. Alle hatten ein schönes Schachturnier und kommen nächstes Jahr bestimmt wieder.

Turnierhomepage 2. Karlshorster Schachturnier

Fotos von der Siegerehrung:

Einen Tag später, am 09. September, fand beim SC Weisse Damen ein 4er-Turnier statt (3. Kurzes Jugendturnier): Vier Spieler spielen drei Partien an dem Tag unter Turnierbedingungen. Mit dabei waren Emília, Bagrat und Daníel. Alle drei waren erfolgreich. Emília gewann die Gruppe A vor Bagrat, Daniel die C-Gruppe.

Fotos von der Siegerehrung vom SC Weisse Dame:

Turnierhomepage

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Jugendsommeropen 2019

Am 31.08. und 01.09. fand parallel zur 1. Vorrunde das Jugendsommeropen statt. erfolgreich bei den „Kleinen“ war Rodrick, der als u7-Spieler besser als alle anderen u8er und u10er war. Lediglich gegen den Zweitplatzierten Leonarth spielte er nicht, sodass beide gleichviele Punkte holten.
Bei den Großen spielte Lara gewohnt stark, verlor nur einmal, wurde Gesamtzweite und beste Spielerin der AK u18. Kurdo stieg erst Sonntag ins Turnier ein, holte aber noch zwei Punkte und Platz 3 der u18-Wertung.

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Berliner Schnellschachmeisterschaft 2019

Die fand 2019 wieder am Müggelsee statt und wie in den letzten Jahre auch waren die Borussen weit vorne.

u10:
Die Neumitglieder Dàniel und Jarne zeigten in ihrem ersten Turnier für Borussia Leistung. Platz 3 und 4 für sie. Quan und Kien spielten lange vorne mit, fielen aber in den letzten Runden ab.

u12:
Wie ihr Bruder konnte Emília beim Einstand überzeugen. Sie holt den 2. Platz bei den Jungs und wird Berliner Meisterin.

u14:
Adrian spielt stark und dominiert das Turnier überraschend. Trotz 1,5 Punkten weniger gewinnt er souverän die gemischte AK u14 bis u25 mit 0,5 Punkten Abstand. Swenja erwischt kein so gutes Turnier, wie Lotti auch. Immerhin stand Swenja schon mit Turnierbegin als Berliner Meisterin u25 fest.

Auch in diesem Jahr gewinnt Borussia die Mannschaftswertung.

Ergebnisse beim Berliner Schachverband

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Jugendeuropameisterschaft 2019

Das Turnier startete gestern in Bratislava (Slovakei). Folgende Borussen sind dabei:

u12: Gustaf Klühs
u10: Magnus Ermitsch
u10: Bagrat Torosyan

und damit immerhin drei von sechs Berliner.

Den aussichtsreichsten Setzlistenplatz hat Magnus unter dem ersten 30.

Seite vom DSB

Chess-Results

Homepage des Veranstalters

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Vom Kreuzberger Sommer

Und der hatte es auch dieses Jahr wieder in sich. Bei erneut rekordverdächtigen Temperaturen trafen sich ein paar ganz Unverwüstliche um am Brett die Klingen zu kreuzen. Auch Borussen waren dabei.

Vor dem eigentlichen Werner-Ott-Open gab es wieder ein Kinderturnier. 55 Spieler waren angetreten, davon mit Johann, Lukas, Bagrat und Quan vier (Neu-)Borussen.
Die besten Voraussetzungen hatte dabei Bagrat: er war an 1 gesetzt und wurde mit 1,5 abgegebenen Punkten am Ende Gesamtdritter und bester Spieler der AK u10.
Lucas holte 4/7 Punkte und wurde 15., wollte aber sicher noch mind. einen Punkt mehr machen. Er hatte aber ziemlich starke Gegner, wie man an seiner Buchholz erkennen kann.
Auch Johann hätte ein Punkt mehr nicht geschadet. Für ihn reicht es trotzdem zum Ratingpreis: Er wird Dritter in der u8-Wertung.
Quan wiederum spielt erneut ein gutes Turnier und macht mit 4 Punkten 60 DWZ plus. Damit springt er über die magische 1000 und darf sich nun vierstellig nennen.

Fotos von der Siegerehrung vom SC Kreuzberg:

Nach dem Kinder-Sommer-Turnier ging es los mit dem „richtigen“ Turnier. Hier starteten Gustaf und Bagrat.
Gustaf hatte wohl sein Turnierglück in Willingen gelassen und hatte in einem so großen Turnier Pech mit den Gegnern: die Starken waren weniger stark als die Schwachen zu schwach waren. 4,5/9 ist aber trotzdem voll in Ordnung. Er holt den ersten u14-Jugendpreis.
Bagrat hatte bei den Gegnern wohl etwas mehr Glück. Er kommt ebenfalls auf 4,5 Punkte, hatte da aber ein Spielfrei drin. Dennoch macht er ein schönes DWZ-Plus und hüpft über die 1600. Außerdem wird er Dritte in der Ratingkategorie u1600.

Übrigens: Das Turnier gewann ein Ex-Borusse. Felix Nötzel hat als Jugendspieler bei uns seine Ausbildung genossen, spielt inzwischen aber bei den Sfr. Berlin. Er gewinnt das Turnier überlegen mit 1,5 Punkten Abstand (vor den Titelträgern) und holt sich die 2200.

Fotos vom SC Kreuzberg:

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Ostern in Montesilvano

Spät, sehr spät, aber potius sero quam numquam kommt hier ein kleiner Bericht zur Osterfahrt unseres Vereins. Viele Borussen waren leider nicht dabei, nur Gino, Edna und ich waren in Italien, begleitet von Ednas Bruder Janek.

16. April:

Früh am Morgen ging es ab Tegel los mit dem Flieger nach Rom. Trotz Osterferienverkehr lief alles einigermaßen reibungslos. Vom Flughafen Fiumicino fuhren wir mit dem Da-Vinci-Express in die Stadt zum zentralen Bahnhof Termini. „Leider“ waren wir so zügig unterwegs, dass wir noch genügend Zeit hatten uns umzuschauen. So wurde fix eine Karte gekauft und wir machten uns mit Sack und Pack auf dem Weg. Vorbei an den Diokletian-Thermen und der Piazza Barberini ging es zur Spanischen Treppe. Janek führte uns danach auf versteckten Pfaden zu einem Eisladen, wobei ich einen kurzen Abstecher zum Augustusmausoleum für obligatorisch hielt. Zurück ging es über die Säule des Marcus Aurelius und den Trevi-Brunnen zum Bahnhof Termini. Dort nahmen wir den Zug nach Pescara, wo wir noch eine Station bis Montesilvano umsteigen mussten. Nach einer kurzen Suche des Hotels, fanden wir trotz langer Suche zunächst kein geeignetes Restaurant. Es war einfach noch zu früh in der Saison. Die meisten Restaurants waren noch zu, wie fast alles in Strandnähe. Montesilvano ist, wie die meisten Städte entlang der Adria, auf Sommerurlauber eingerichtet. Dafür kann man in der Nebensaison sehr preiswert unterkommen und die Hotels öffnen preiswert ihre Räume für Schachturniere. Wir haben dann übrigens eine noch offene Kaufhalle gefunden, die auch ein Pizzarestaurant inklusive hatte. Abendessen war gesichert.

17. April:

Das Frühstück war reichhaltig mit großer Auswahl an allem. Das Zimmer von Gino und mir war vielleicht etwas klein und auf der Toilette musste man aufpassen, sich beim Setzen nicht die Kniescheiben zu brechen. Doch für den Preis kann man einfach nicht meckern. Janek und Edna hatten ja ein größeres Zimmer. Wir hatten uns für eine kleine, leichte Wanderung zum Anfang entschieden. Dafür ging es zunächst mit dem Zug bis Pescara, von dort weiter bis Sulmona. Wir befanden uns also fast in den Abruzzen, hügelig war es allemal. Nachdem wir erstmal durch den Ort irrten auf der Suche nach Wasser und Sonnencreme, fanden wir irgendwann Kaufhalle und schließlich auch den Wanderweg. Eigentlich wollten wir bis zur Eremo di Santa Croce, doch es war zu heiß, sodass wir irgendwann wieder umdrehen mussten. Erschreckend war, dass der erste Teil des Weges durch ein Gebiet führte, in dem es wohl im Vorjahr einen Waldbrand gab. Wir sahen nur schwarze Baumüberreste und Steine. Lebewesen gab es keine, es war auch zu heiß hier. Als wir dann in den normalen Wald wechselten, hörten wir auf einmal Vögel, es gab Moos und Blätter an den Bäumen – und natürlich wieder ne Menge Blindschleichen.
Zurück wieder mit dem Zug, waren wir ordentlich geschafft, hatten aber einen schönen Tag verbracht.
Edna versuche es schonmal mit einem Bad in der Adria, aber es war noch ganz schön kalt.

18. April:

Auch an diesem Tag ging es mit dem Zug erst nach Pescara und dann nach Popoli – einer schönen kleinen Stadt ebenfalls in den Abruzzen. Eigentlich wollten wir nur zum Castello Cantelmo, doch der Weg ging weiter und wir folgten ihm, bis er in einem Zaun endete. Also gingen wir wieder zurück zum Bahnhof und waren frühzeitig für eine Runde Wizzard im Hotel.

19. April:

Am Vormittag ging es zu Fuß über den Strand nach Pescara. Ein großes Ziel hatten wir nicht, der Weg war das Ziel. Wir stöberten im Buchladen rum (was wir fanden, wird nur erzählt, aber nicht aufgeschrieben) und fanden noch etwas zum Mittagessen. Zurück ging es denselben Weg am Strand entlang. Am Abend begann dann schon die erste Runde des 4° Festival Pasqua a Montesilvano.

20. April:

Heute war Doppelrunde im Turnier, sodass wir nicht viel machen konnten, außer spielen, essen und schlafen – perfekter Urlaub 🙂

21. April:

Am Ostersonntag war vormittags frei. Das Wetter war inzwischen ordentlich schlecht geworden, es regnete gut. Gottseidank spielen wir Schach drinnen. Wir nutzten den Vormittag zum Ausschlafen und Erholen, nachmittags wurde gespielt.

22. April:

Eine letzte Doppelrunde, danach gab es die Siegerehrung. Edna war in ihrem Turnier an 12 gesetzt und wurde schließlich Fünfte und beste Dame, wofür es einen „wertvollen“ Sachpreis und 10 Elo-Punkte gab.
Janek, Gino und ich spielten im B-Open mit, bei dem ich leider an zwei gesetzt war. Das sorgte dafür, dass ich jede Runde an Brett 2 spielte (außer Runde 3 an Brett 1). Doch denk einer kurzen Rochade am letzten Tag, wurde nur Platz 10 draus und verdiente 11,8 Elo-Minus.
Gino war an 13 gesetzt und ich hatte die ganze Zeit Angst, gegen ihn spielen zu müssen. Schließlich fährt man dafür nicht nach Italien. Doch er tat mir den Gefallen und hielt immer Abstand, was sich in 20,4 Elo-Minus niederschlug. Platz 17 für ihn.
Janek, an 27 gesetzt, machte es da besser. Er holte – wie übrigens wir alle drei – 3,5 Punkte aus 6 Partien und wurde 13 mit einem Elo-Plus von 42…

23. April:

Wir traten die Heimreise an. In Pescara bestiegen wir den Zug nach Rom, der wie auf der Hintour auch zwischen 3 und 4 Stunden brauchte. Merkwürdigerweise widersprechen sich italienische Schaffner gerne. Bereits auf einer Wandertour wollte ein Schaffner von uns bürokratisch einen erhöhten Fahrpreis haben, weil die anderen drei über 14 Jahre alt waren und damit keine Kinder mehr (den Im-Zug-Verkaufszuschlag ersparte er uns kulanterweise). Komisch, alle anderen Schaffner davor hatten es nicht mal erwähnt, dass man anscheinend in Italien ab 14 kein Kind mehr ist. Auf der Rückfahrt nach Rom erlebten wir ähnliches, kamen aber irgendwie glimpflich davon.
In Rom gaben wir zunächst unser Gepäck ab und gingen dann Richtung Forum Romanum. Das Forum Vittorio Emanuele II nahmen wir unterwegs mit. Für das Forum Romanum hatten wir Eintrittskarten und ich knipste wild drauflos – wenn Lateinlehrer im Paradies sind. Ins Kolosseum gingen wir nicht, es war einfach zu voll. Dafür gingen wir langsam zurück zum Bahnhof Termini – unterwegs vorbei am besten Eisladen Roms – um den Zug zurück nach Fiumicino zu bekommen. Leider gab es ein Technikproblem bei der Kofferannahme, sodass es über 30 min dauerte, bis wir unsere Koffer bekamen. Doch wir schafften den Zug und waren rechtzeitig am Flughafen. Dort trafen wir auf einen erneut überkorrekten Bodenpersonalmenschen, der uns Koffer UND Rucksack als zwei Gepäckstücke definierte. Wahrscheinlich hatte er Recht, aber genauso bin ich die letzten 3 Jahre mit Easyjet ohne Probleme geflogen. Das Streiten hatte einen Teilerfolgt: Edna und ich konnten uns den Preis für das „zusätzliche Gepäck“ teilen, während Janek und Gino ihren Rucksack noch in den Koffer bekamen. Der Rest des Fluges verlief aber normal.

Hier noch ein paar Bilder, v.a. vom Forum Romanum:

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Gustaf 4. bei der Deutschen Meisterschaft

Traditionell fanden in der Pfingstwoche die Deutschen Meisterschaften in Willingen (Hessen) statt. Mit dabei waren Magnus, Christian, Bagrat und Jarne in der u10 (wobei die beiden letzgenannten noch unter ihrem alten Verein), Gustaf in der u12, Lotti in der u14w und Edna im ODEM B. Swenja war auf der anderen Seite der Macht als Schiedsrichter im Turniersaal unterwegs, ich war Delegationsleiter für das Land Berlin.

Die Ergebnisse:

Bester Berlin in der AK u10 war Bagrat. Der Neu-Borusse war an 10 gesetzt und fing – wie irgendwie fast alle Berliner – eher schwach an (0,5/2). Doch dann kamen die Siege reihenweise, nur unterbrochen von zwei Remisen gegen stärkere Gegner. In der letzten Runde ging es nochmal um einiges, doch es hat nicht sollen sein. Er verlor gegen den Deutschen Meister u10. Am Ende stand ein hervorragender fünfter Platz.

Magnus war an zwei gesetzt, erwischte aber leider ein schlechtes Turnier. Es fing mit einem Remis in Runde eins an und neben natürlich einigen Punkten folgten leider auch einige nicht so zufrieden stellende Spiele. Am Ende kam ein achter Platz heraus und ein Magnus, der im nächsten Turnier zeigen möchte, dass er das viel besser kann.

Christian spielte ein gutes Turnier, auch wenn es lang nicht danach aussah. Der Anfang gelang nicht (0,5/2) und nach einer kleinen Verschnaufpause (2/2) folgte eine weitere Flaute (0/3). Doch dann kam ein ziemlich starker Schlussspurt mit hervorragenden 4/4, sodass es sich am Ende doch noch unter die Top 10 schieben konnte. Er verbessert sich von Setzlistenplatz 20 auf Rang 10.

Ebenfalls Neu-Borusse ist Jarne, der sogar noch für sein altes Bundesland startete. Er war an 24 gesetzt und verbesserte sich nach einem Turnier, in dem es etwas mehr Aufs als Abs gab, um einen Platz auf 23.

Die beste Platzierung von allen Borussen holte Gustaf, der in der AK u12 zunächst an 11 gesetzt war. Die ersten drei Siege waren Pflicht, der vierte Kür, alle weiteren 5 Remisen in Ordnung. Er war damit punktgleich mit Platz 2 und scheiterte nur in der Drittwertung an Bronze.

Die Älteste im Bunde der DEM-Spieler war Lotti. Die Berliner Meisterin der AK u14w startete in ihrer ersten Deutschen Meisterschaft für Berlin, war aber mit Platz 24. eher hinten gesetzt. Leider verlief auch für sie das Turnier nicht optimal. Ein paar weniger Niederlagen, ein paar weniger Remisen wären zu erwarten gewesen. Am Ende steht auch hier ein Verbesserung um einen Platz, aber ein DWZ-Minus zu Buche.

Das Angebot in Willingen zu sein und ein schönes Schachturnier (ODEM B) zu spielen nutzte Edna. Sie spielte das für sie anspruchsvollere Turnier mit, wäre sie doch von der Zahl her im C besser aufgehoben. Sie war also mit Platz 118 ganz am Ende der Liste gesetzt, holte dann aber mit 3/9 gut Punkte – natürlich per definitionem gegen ausschließlich Stärkere. Entsprechend entlohnt wird sie mit einem leichten DWZ-Plus und dem Sprung über die 1300.

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Berliner Schulschachmeisterschaft der Vereinslosen

Alljährlich vor dem Schuljahresende findet die Berliner Meisterschaft der Vereinslosen statt. Auch „unsere“ AG-Spieler vom Andreas-Gymnasium waren dabei und sahnten ab. Am ersten Tag gab es weniger Teilnehmer auf A-Gym-Seite und auch nur ein paar Erfolge: Vincent aus der 10. wird mit 4/6 Punkten in seinem ersten Turnier Gesamt-7. und dritter seiner Klassenstufe, Lola wird (als 7.-Klässlerin) zweitbestes Mädchen bei den 10. bis 13. mit ebenfalls vier Punkten. Bei den Kleinen der 1. und 2. Klasse wird Eva Zweite in der Mädchenwertung.

Am zweiten Tag traten wir mit den Veteranen der Deutschen Schulschachmeisterschaft an, hatten aber mit den AGlern des Herder-Gymnasiums ein paar starke Gegner zu schlagen. Doch genau das gelang Kurdo. Er gab nur ein Remis in Runde gegen Teamkammeraden David ab und zog ansonsten seine Kreise. Er gewinnt die Gesamtwertung der 7. bis 9. Klasse. Die Wertung der 8. Klasse gewinnt Kristian, David die 9. Klasse, während Jimi hier noch Dritter wird.
Bei den Mädchen reicht es für Lola und Lara nicht zu Preisen in der Gesamtwertung, hier hat das Hertz-Gymnasium mal die Nase vorn, während sie bei der DSSM noch hinter uns landeten. Es gewinnt „ganz überraschend“ Ashley Roberts von der Katholischen Schule St. Marien. Lara und Lola werden Erste und Dritte in der Wertung der 7. bis 9. Klasse.

Hier noch Bilder vom Turnier und der Siegerehrung:

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Deutsche Schulschachmeisterschaft 2019

Im Mai fanden die Deutschen Schulschachmeisterschaften statt und einige Borussen waren mit ihren Schulen (Käthe-Kollwitz-Gymnasium, Andreas-Gymnasium, Otto-Nagel-Gymnasium) dabei. Dabei hatten wir Vertreter in allen WK außer den Grundschulen am Brett.

WK IV:
Ansgar und Lucien waren mit dem Käthe-Kollwitz-Gymnasium an Brett 1 bzw. 3 in Bad Homburg (Hessen). Gesetzt an 13 von 38 landete man auch dort. Das Turnier geht also in Ordnung, auch wenn man zwischendrin schon auf Platz 5 lag.

WK III:
Fürs Käthe-Kollwitz-Gymnasium saßen Linus und Gino an drei bzw. vier. Hinten mussten sie liefern und taten das mit 5,5 bzw. 5 Punkten auch. So holen sie die Brettpreise drei bzw. zwei an ihren Brettern. Am Ende kann Kollwitz seinen Setzlistenplatz sechs um einen Platz ausbauen.
In der gleichen WK spielt das Andreas-Gymnasium. Auf dem vorletzen Platz 17 gesetzt werden sie am Ende 13. Dabei holt Kurdo den zweiten Brettpreis für „Brett 5“. Mit vier von fünf Spielern haben wir dabei die meisten (noch) vereinslosen Spieler am Start. Alle Jungs holen Punkte gegen teils deutlich stärkere Spieler und Leistungen im 1300er/1400er-Bereich (Jimi, David) bzw. 1000er-Bereich (Kristian, Kurdo).

WK II:
Niels spielt für das Otto-Nagel-Gymnasium an Brett zwei und holt mit 3,5/5 gut Punkte. Am Ende wird die Mannschaft sechster und verbessert sich um zwei Plätze.

WK M:
Der Deutsche Vizemeister heißt Käthe-Kollwitz-Gymnasium und hatte gleich drei Borussen in der Aufstellung: Lotti, Tami und Goldi holten mehr oder weniger viele Punkte. Dabei konnte Lotti die Erwartungen an Brett drei erfüllen und mit 6/7 (zwei Remis abgegeben) den Brettpreis holen. Goldi kam sogar auf 100%, hatte aber auch nur zwei Einsätze. In einem spannenden Turnier verpasst die Mannschaft leider den Hauptgewinn und wird „nur“ zweiter.
Ebenfalls für Berliner startet der Berliner Vizemeister, das Andreas-Gymnasium. An 16 von 22 gesetzt werden sie zehnter und holen das Minimalziel (Top 10). Edna und Mannschaftsleiterin Lea fallen durch starke Leistungen (1400 bzw. 1200) über ihrer Zahl auf. Lola und Lara schaffen jeweils eine 1000er-Leistung. Ein tolles Turnier, auf das die Mannschaft stolz sein kann.

Bericht Andreas-Gymnasium

Bericht Käthe-Kollwitz-Gymasium

Weitere Fotos und alle Ergebnisse bei der Schachjugend in Berlin

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