Im September zeigte sich mal wieder, dass unsere große Stärke die Mannschaftsturniere sind. Aber der Reihe nach:
BJMM u8/u10/u25:
Bei der Berliner Jugendmannschaftsmeisterschaft u8 starteten wir mit zwei Mannschaften. Unsere erste war klar an 1 gesetzt und konnte ihrer Favoritenrolle auch gerecht werden. Lediglich ein halber Brettpunkt wurde abgegeben, der erste Platz war zu keiner Zeit gefährdet. So holten Atharva, Philipp, Avan und Felix den Meistetitel in der AK u8.
Unsere zweite war ebenfalls stark unterwegs und daher an 2 gesetzt. Nach zwei 4:0-Siegen kam aber gegen die eigene erste die einzige Niederlage. Weitere Siege gegen Königsjäger und Weisse Dame waren ungefährdet, allerdings hatte Oberschöneweide das Glück nicht mehr gegen uns spielen zu können, sodass hier die Zweitwertung entscheiden musste, die dann gegen uns ausfiel. Wir sind aber auch mit dem dritten Platz zufrieden. Immerhin darf fast die komplette Mannschaft im nächsten Jahr nochmal teilnehmen und bekommt dann ihre Chance erneut. So geht aber erstmal Bronze an Ahaan, Christopher, Leon, Nam und Charlie.
Unsere Mannschaft in der u25 war an 11 gesetzt und wurde 13. Sie spielten zum Spaß.



NDVM u16 in Osnabrück:
Am selben Wochenende wie die BJMM u8/u10/u25 wurde die NDVM u16 ausgespielt. Als Berliner Meister waren wir auch vor Ort mit der Aufstellung: Danil, David, Alexander, Yuri, Hannes. Georg war als Trainer dabei, gesetzt waren wir an 5. Die erste Runde war noch einfach (4:0 gegen Rostock). In der zweiten Runde kam dann der an 2 gesetzte HSK. Doch unsere HSK-Strähne hielt an, immerhin gewinnen wir eigentlich immer gegen den HSK, egal, was die DWZ sagen. So gab es auch hier mit 3,5 sogar einen überraschend deutlichen Sieg. In Runde 3 verloren wir dann knapp mir 1,5 gegen die Barnimer SF (an 3 gesetzt), was nicht hätte sein müssen, laut Georg. Zum Ausgleich folgten die an 1 gesetzten Braunschweiger, doch die konnten wir 3:1 schlagen. Es lief wohl doch ganz gut. Nach vier Runden sahen wir uns auf Platz 2 hinter Barnim. Gegen Blankenese (die nächsten Hamburger) wackelten wir in Runde 5 dann arg rum, dabei waren die sogar nochmal zwei hinter uns gesetzt. Doch der 2,5-Sieg wurde nach Hause gezittert. In der vorletzten Runde kamen dann die dritten Hamburger (Königsspringer) und ohne den abwesenden Danil (aka ohne Brett 1) mussten alle ein Brett aufrücken und es reichte nur zu einem Mannschaftsremis. Doch alle Verfolger patzten ebenfalls, während die Barnimer einsam ihre Kreise zogen, sodass wir weiterhin mit einem Punkt Abstand auf Platz 2 rangierten. In der letzten Runde kamen dann die anderen Berliner vor Ort, die Königsjäger (übrigens an 4 gesetzt). Nach der Eröffnung sah es hier nicht so doll aus, doch im Laufe der Partien sollte das stellenweise kippen, sodass am Ende erneut ein Mannschaftsremis rauskam. Zwar verloren die Barnimer SF gleichzeitig gegen Königsspringer, sodass selbige mit uns gleichziehen konnten, doch war unsere Sonneborn-Berger-Wertung gut genug, um den zweiten Platz zu verteidigen. Am Ende steht also der zweite Platz bei der NDVM der AK u16 und die Qualifikation zur DVM.




NDVM u12w und u16w in Arendsee:
Eine Reise nach Arendsee ist schon ein Unternehmen. Mit dem Zug bis Stendal, dann mit etwas, das S-Bahn genannt wird bis Seehausen, dann mit dem Bus (der zweimal nachmittags mit 2 h Abstand fährt) bis Arendsee, dann noch ca. 10 min Fußweg.
Doch wir schafften das mit zwei Mannschaften und drei Ersatzspielerinnen. Gastspielerin Anni aus Karl-Chemnitz-Stadt wurde hingefahren. Vor Ort gab es dann drei Zimmer (und irgendwann sogar die richtigen), aber leider kein Internet, ein Umstand, der sich auch bis zum Ende des Turniers nicht ändern sollte. Für mich hieß das drei Tage digital detox.
In der u12 waren wir an 7 gesetzt und bekamen in der ersten Runde also Setzlistenplatz 14 von 15 ab. Gegen Bad Dürrenberg gab es ein ungefährdetes 4:0. In Runde zwei gab es erneut Pech: den Setzlistenplatz 15, der ja in der ersten Runde „gewonnen“ hatte. Auch gegen Torgelow hieß es am Ende 4:0. Zwei Kantersiege zum Anfang, doch unsere Zweitwertung war langfristig im Eimer. Schön ist was anderes. Der nächste Tag startete mit dem SC Weisse Dame, die immerhin an 4 gesetzt waren. Doch wir hatten – das sollte sich noch rausstellen – zwei Granaten an 1 und 4 zu sitzen. Valentine und Lotte hauten einfach mal alles weg, sodass zwischendrin nur irgendwie ein Remis kommen musste. Gegen Weisse Dame lief es so: Das Remis steuerte Anni bei. Sie hätte auch länger spielen können, wollte aber den Mannschaftssieg nicht gefährden. In der zweiten Runde des Tag – des Berliner Tages – kam dann die an 5 gesetzte TSG Oberschöneweide an Tisch 1. Zu diesem Zeitpunkt waren wir die einzige Mannschaft mit drei Siegen, TSG hatte bereits ein Mannschaftsremis abgegeben. Doch auch hier ging unser Plan auf und wieder steuerte Anni das nötige Remis zum Sieg bei. Hinter uns wurde fleißig 2:2 gespielt, sodass wir vor der letzten Runde mit zwei Mannschaftspunkten Abstand auf Platz 1 saßen. Ein Remis würde zum Meistertitel reichen, eine Niederlage uns zurückwerfen, da unsere Zweitwertung wie erwähnt unterirdisch war. Gegen die an 3 gesetzten Rüdersdorferinnen war es ein bisschen anders: Mara stand frühzeitig schlecht, Anni frühzeitig gut und an 1 und 4 hatten wir ein bis zwei Bauern sowie gute Stellungen mehr. Irgendwann hörten Mara und Anni gleichzeitig auf und es stand 1:1. Da Lotte und Valentine wussten, dass ein Mannschaftsremis reichen würde, boten beide gleichzeitig mit den Mehrbauern und aktiverer Stellung Remis an und sicherten damit alles ab. So holen wir – zu keinem Zeitpunkt gefährdet – den Meistertitel bei der NDVM u12 und die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.
Unsere u16w erwischt leider kein so gutes Turnier: Alicja spielt ein gutes Turnier (3,5/5), doch Mascha ist nicht gut drauf (nur 2/5), während Lissi und Kimi und Sama in ihren ersten DWZ-Turnier überhaupt viele Probleme zu lösen hatten. Die Siegerehrung startet mit Borussia (u16w) und endet mit Borussia (u12w).














